Wie kam es zu diesem Studiengang?

In den 90er Jahren tagten auf Einladung des Deutschen Marketingverbandes über 80 Manager und Professoren mehrfach in Düsseldorf. Ziel war es, die Ausbildung der Studierenden zu optimieren, um so den veränderten Anforderungs-Profilen der Manager von Morgen gerecht zu werden. Diese sind:

  1. relativ schnelles Studium
  2. relativ gute Note (soft skills wie Sozialkompetenz und emotionale Intelligenz sind heute wichtiger)
  3. Sprachkenntnisse (multilingual)
  4. Auslandsaufenthalt

Parallel hierzu hatte auch die AfM – Arbeitsgemeinschaft der Marketingprofessoren die Thematik aufgegriffen und in verschiedenen Jahrestagungen die Notwendigkeit, aber auch die Problematik von Auslandsaufenthalten diskutiert. Vor dem Hintergrund einer Forderung des BDI - Bund Deutscher Industrie, die Märkte von Morgen nicht zu vergessen, entstand die Idee, einen Auslandsaufenthalt in Schwellenländern zu installieren. Begegnet werden sollte hier zusätzlich dem Problem einer unzureichenden beruflichen Qualifikation der Studenten/Innen und Absolventen/Innen im Bezug auf diese Länder, die sich insbesondere durch fehlende oder nicht ausreichend interkulturelle Kompetenz zeigt.

Als Antwort auf die Anforderungen der Industrie an unsere Hochschulabsolventen hinsichtlich der „Internationalität des Studiums“ sowie „Sensibilität für andere Kulturen und Märkte“ wurde curricular ein Auslandstudium im Sinne eines studiums generale konzipiert. Bereits 1997 flogen die ersten 15 Studenten/Innen nach China, im Jahre 1999 die ersten 22 nach Indonesien. Zwischenzeitlich haben an diesem Studienprogramm eine Vielzahl von Studierenden der unterschiedlichsten Hochschulen (Uni 55% / FH 45%)  aus dem gesamten Bundesgebiet erfolgreich teilgenommen. TV, Funk und Presse haben über diese Initiative berichtet.

Die Gründer dieser Offensive waren Prof. Dr. Egon Heil / FH Rosenheim und Prof. Dr. Stephan Passon / c/o FH Dortmund, der zur Zeit auch beide IBSN Studiengänge (IBSN Bali, Indonesien und IBSN Qingdao, China) koordiniert.